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Warmformgebung
Bei der Warmformgebung des BVV werden auf Schmiede- und Walzanlagen folgende Produkte produziert: Eisenbahnräder, Radreifen für Schienenfahrzeuge und Ringe. Die Warmformgebung erfolgt in mehreren Schritten: Sägen, Erwärmen, Schmieden, Walzen, Kalibrieren, Stempeln, Prüfen, Wärmebehandeln, Erproben und Freigeben.
Nach der Erwärmung auf Schmiedetemperatur werden gesägte Blöcke der Schmiedepresse zugeführt, die mit einer maximalen Presskraft von ca. 6.000 Tonnen einen Radrohling formt.
Die Radrohlinge werden anschließend im Räderwalzwerk auf ihre Rohmaße ausgewalzt. Ihre endgültige Form erhalten sie in einer 2.000-Tonnen-Presse. Abschließend wird ihnen in einer Stempelmaschine ihre Identifikationsnummer aufgeprägt. Eine vollautomatische Maßkontrolle durch eine Lasermessmaschine schließt die Produktionslinie ab.
Auf einer zweiten Produktionslinie werden Radreifen und Ringe produziert.
Nach einem Vorformprozess erhalten die Radreifen- und die Ringrohlinge auf einer Ringwalzmaschine ihre geforderten Walzmaße.
Wärmebehandlung
Vollräder und Radreifen
In unserer vollautomatischen Wärmebehandlungslinie wird der Werkstoff der Eisenbahnräder und Radreifen im kontinuierlichen Durchlauf durch gezielte Glüh- und Abkühlprozeduren in Hinblick auf die geforderten mechanischen Eigenschaften optimiert.
Scheibenradkörper und Ringe
Durch den Einsatz spezieller Werkstoffe bei den Scheibenradkörpern und durch die besondere Vielfalt der eingesetzten Werkstoffe bei den Ringen kommen bei der Wärmebehandlung dieser Produkte spezielle Herdwagenöfen zum Einsatz. Mit diesen Öfen sind alle Kennwerte der vom Kunden geforderten Werkstoffspezifikationen einzuhalten.
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