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Ausbau und Erweiterung
Der Bochumer Verein profitierte wie die gesamte Industrie von der im letzten Jahrhundert mit Macht aufstrebenden Eisenbahn. Schon bald nach seiner Gründung stellte das Unternehmen auch das her, wofür es heute bekannt ist: Radsätze, Räder, Radreifen und Ringe. Dabei kamen die innovativsten Techniken zum Einsatz. Neben der rasanten technischen Entwicklung zeigte das Unternehmen aber auch Verantwortung für die persönlichen Belange seiner Mitarbeiter und ihrer Familien.
Zeittafel 1859-1938
- 1859-1860
Erste Lieferung von Gussstahlbandagen, Scheibenrädern und Radsätzen - 1862
Erwerb des Bessemerpatents, Londoner Weltausstellung, Vorführung der Scheibenräder
- 1863
Erwerb des Patents der Siemens-Regenerativfeuerung
- 1873
Beginn des Baues der ersten Hochofenanlage einer Hüttenkokerei und des Siemens-Martin-Stahlwerkes 1
- 1880
Erwerb des Thomaspatents, Bau eines Radscheibenwalzwerkes, erste elektrische Werkstatt
- 1898
Einrichtung einer Lehrwerkstatt
Herstellung von Vignol- und Rillenschienenweichen
- 1911-1912
Bau des Siemens-Martin-Stahlwerkes 2, Roheisenerzverfahren
- 1926
Gründung der Vereinigten Stahlwerke
Abtretung der bisherigen Rohstoffbetriebe: Steinkohlenzechen Engelsburg, Carolinenglück und Teutoburgia, Siegerländer und schwedische Erzgruben, Kalkstein- und Quarzitwerke
- 1933
Neugründung der Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation AG im Rahmen der Neugliederung der Vereinigten Stahlwerke
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